Die jungen Künstler haben in Slowenien gelebt, Werte und globale Herausforderungen kennengelernt und diskutiert und ihre Erfahrungen in einer Musik- und Tanzerzählung zusammengefasst, die sich mit einer Botschaft des Friedens, der Harmonie und des Mutes an ein globales Publikum wendet.
"Gestern, als wir uns in Brdo pri Kranju trafen und ich in deine Augen sah, sah ich die Welt, wie sie sein sollte. Zehn Tage lang habt ihr zusammen gelebt, geschaffen und geträumt. Ihr habt nicht nur ein Musical vorbereitet, ihr habt ein Haus ohne Mauern gebaut, ihr habt das Welthaus gebaut, von dem Martin Luther King geträumt hat. Ihr habt Vielfalt in Harmonie verwandelt, Angst in Mut und Stille in eine Botschaft, die die Welt heute hören muss", sagte die Ministerin für auswärtige und europäische Angelegenheiten der Republik Slowenien, Mag. Tanja Fajon.
Slowenien war somit der erste Austragungsort dieses Musicals anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs und der Gründung der Vereinten Nationen. In ihrer Rede vor dem Musical betonte die Ministerin für auswärtige und europäische Angelegenheiten, Tanja Fajon, dass sie stolz darauf sei, dass Slowenien als Mitglied des UN-Sicherheitsrates in der Lage sei, die Stimmen junger Menschen in die internationale Gemeinschaft einzubringen. Sie sagte, dass es junge Menschen sind, die beweisen, dass die Koexistenz zwischen verschiedenen Kulturen, Nationalitäten, Ideologien und Religionen möglich ist und dass Frieden nicht selbstverständlich ist, sondern Schritt für Schritt geschaffen werden muss. Sie fügte hinzu, dass die Veranstaltung mehr als nur ein Konzert sei: "Sie ist ein Ausdruck der Kulturdiplomatie, die mit ihrer sanften Macht die politischen Bemühungen ergänzt". Sie begrüßte insbesondere die Anwesenheit des palästinensischen Außenministers, Dr. Agabekjan Shahin, und die Teilnahme des palästinensischen Amwaj-Chores aus Bethlehem und Hebron, der vom Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten unterstützt wird, sowie von Sängern aus Bosnien und Herzegowina und Musikern aus der Ukraine.
Die slowenische Premiere wurde auf der Križanke durch das Wirtschaftsforum eingeleitet, das betonte, dass Kultur und Wirtschaft untrennbar miteinander verbunden sind und gemeinsam ein starkes diplomatisches Instrument darstellen. Das erste Panel, an dem auch Mag. Nataša Kos, Leiterin der Abteilung für kulturelle und wissenschaftliche Diplomatie im Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten, hob die strategische Rolle der Kultur in der Diplomatie, der Wirtschaft und der nationalen Entwicklung hervor. Die Kultur wurde als Brücke zwischen den Nationen und Generationen, als Grundlage für das Zusammenleben und als Inspiration für junge Menschen anerkannt, die sich für den Frieden und die Zukunft einsetzen wollen.
Sit Down wird seine Reise in Wien beenden, wo die österreichische Erstaufführung des Musicals am 23. Oktober, am Vorabend des Tages der Vereinten Nationen, im Wiener Konzerthaus stattfinden wird.
Die internationale Initiative SIT DOWN - Peace Child, die unter der ehrenamtlichen Schirmherrschaft der stellvertretenden Premierministerin und Ministerin für auswärtige und europäische Angelegenheiten der Republik Slowenien, Tanja Fajon, steht, bringt mehr als 200 Künstler aus 19 Ländern zusammen. Im Mittelpunkt steht das Friedenskind, ein Musical, das jungen Menschen eine Stimme gibt, um ihre Vision einer friedlichen und nachhaltigen Welt durch Kunst auszudrücken. Das Projekt wird durch eine Reihe von nationalen und internationalen Partnern ermöglicht: Peace Child International mit David Gordon, David Woollcombum und Rosey Simonds, das seit vier Jahrzehnten junge Menschen auf der ganzen Welt unterstützt; das slowenische Jugendorchester unter der künstlerischen Leitung von Živa Ploj Peršuh, das Musiker aus verschiedenen Nationen zusammengebracht hat; das Festival Ljubljana und sein Leiter Darko Brlek, die es jungen Menschen ermöglicht haben, im Rahmen des renommierten Festivals aufzutreten, und SPIRIT Slovenia und das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus und Sport, die erkannt haben, wie wichtig die Verbindung von Kultur und Wirtschaft für eine gemeinsame Zukunft ist.
Medien: Gov.si
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Datum: 26 Aug 2025
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