Sie erhielt die Einladung vor fast drei Jahren und steht nun neben den großen Namen mit Werken von Salieri, Mozart und dem zeitgenössischen Komponisten Tomas Ille. Riccardo Muti hat im selben Zyklus ebenfalls dirigiert.
Das prestigeträchtige Konzerthaus des Musikvereins gilt als einer der heiligsten Orte der klassischen Musik. Brahms, Mahler, Strauss. Am 15. Juni 2025 wird sich die Bühne in eine Salieri 250 zum ersten Mal auch an einen slowenischen Dirigenten Lebendiger Ploj Peršuh.
Sie ist eine wichtige Debütdie ihr jahrzehntelanges, international anerkanntes künstlerisches Schaffen abrundet. Im selben Zyklus dirigierte er dieses Jahr auch Riccardo Muti - eine Legende der internationalen Dirigentenelite. Es ist eine außergewöhnliche Ehre, in diese Programmgruppe aufgenommen zu werden.
Živa Ploj Peršuh hat bereits eine Einladung für diesen Auftritt erhalten vor fast drei Jahren - vom künstlerischen Leiter der Konzertreihe, Wiener Konzertvereindas im Frühjahr 2022 in Ljubljana gastierte. Ihr Eindruck von der Arbeit des Slowenischen Jugendorchesters, der Energie der Konzerte und der künstlerischen Vision des Dirigenten führte zu einer Zusammenarbeit, die nun in ihrem Debüt in Wien gipfelte.
Ein Programm, das Epochen verbindet
Das Konzert wird von einem Solisten bestritten Sebastian Breit, erste Oboe Wiener Philharmoniker. Das Programm bringt klassische Werke zusammen Antonio Salieri, W. A. Mozart, F. X. Süssmayer und eine zeitgenössische Uraufführung des tschechischen Komponisten Tomas Illejader für diesen Anlass ein neues Werk geschrieben hat.
Diese Dramaturgie spiegelt auch die künstlerische Philosophie des Dirigenten wider: Respekt vor der Tradition, mit der notwendigen Verbindung zu heute und zeitgenössischer Kreativität.
Der slowenische Dirigent Živa Ploj Peršuh auf der Bühne in Wien
Das Ensemble, das unter ihrer Leitung im Goldenen Saal auftreten wird, setzt sich aus Spitzenmusikern des internationalen Orchesters unter der Schirmherrschaft des Wiener Konzertvereins zusammen, einem Verein, der die Konzertkultur in Wien bewahrt und fördert.
Für Živa Ploj Peršuh werden es sein Uraufführung im Musikvereinsondern auch eine Fortsetzung des langjährigen Engagements für die Integration von Kunst und Bildung, für die Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen Institutionen und für die Suche nach neuen musikalischen Bedeutungen durch das Dirigieren.
Brücke zwischen Wien und Ljubljana
Ihr Dirigentenjahr wird im August mit dem Projekt Friedenskinddie er mit ART BSA und dem slowenischen Jugendorchester leitet, und POK25 als Teil einer globalen Initiative SIT DOWN. Nach der Premiere im Sommer in der Križanke Ljubljana FestivalDie Show wird auch im Oktober auf Tournee gehen. Konzerthaus Wienwobei der symbolische Link zwischen dem zwei Hauptstädte der Musikkultur.


